Freitag: Ankunft und Beginn der Ausbildungen
Die ersten Teilnehmenden trafen bereits am Freitagmorgen ein. Die Vorbereitungen liefen bereits seit einer Woche auf Hochtouren, um das Lager und die Unterkunft für die Ausbildungen bereitzumachen. Die Teams Bächtold, Adrien Hefti und Guisan 3 starteten direkt mit den ersten Ausbildungseinheiten.
Besonders hervorzuheben ist das Team Bächtold, das eine völlig neue Ausbildung in taktischer Erster Hilfe begann. Diese Ausbildung wird nach dem Lager mit dem Zertifikat "Taktischer Rettungsassistent SMSV" abgeschlossen. Neben der Wiederholung von Inhalten aus der First Aid Stufe 3 IVR werden auch Elemente der taktischen Ersten Hilfe vermittelt. Unsere Ausbildenden im Team Bächtold hatten zuvor eine Schulung bei der Schweizer Armee absolviert und die Inhalte auf zivile Situationen, wie etwa Messerstechereien am Bahnhof oder Grossereignisse wie explodierende Gasflaschen, angepasst. Dabei geht es nicht nur darum, Erste Hilfe zu leisten, sondern auch die Umgebung stets im Blick zu behalten.
Samstag: Ankunft der restlichen Teams
Am Samstag trafen die restlichen Teams ein, rüsteten sich im Materialmagazin aus und bezogen ihre Zimmer. Während die Teams von Bächtold und Guisan 3 bereits in den Ausbildungsbetrieb vertieft waren, stellte Adrien Hefti die Sanitätshilfestelle auf.
Sonntag: Voller Einsatz im Lager
Nun sind alle Teams vollständig und das AULA-Fieber hat alle erfasst. Mit viel Spaß wird gelernt und Erste Hilfe gelebt. Vom Legen eines Tubus bis hin zur einfachen Ersten Hilfe – alles wird intensiv geübt und praktiziert.
Montag: Tag der Angehörigen
Am Montag war der Tag der Angehörigen, an dem die Eltern, Verwandten und Freunde sehen konnten, was ihre Schützlinge in diesem Ausbildungslager lernen. Neben der beeindruckenden Demonstration des SuperPumas standen auch Sanitätspanzer bereit, um in die Ausbildung einbezogen zu werden. Ein Highlight war es für das Team Adrien Hefti, zu üben, wie man Patienten im SuperPuma evakuiert und den Flug geniesst. Team Bächtold beschäftigte sich intensiv damit, wie Patienten am besten mit dem San Sprinter und Sanpanzer weitertransportiert werden können.
Dienstag: Gästetag – Präsentation und Austausch
Nach dem Elterntag folgte der Gästetag, ein wichtiger Bestandteil des AULA Ausbildungslagers. Hier hatten wir die Möglichkeit, unsere Arbeit und die Bedeutung des Lagers zu präsentieren. Besonders erwähnenswert ist der Besuch des stellvertretenden Chefs der Armee und der Präsidentin des Schweizerischen Roten Kreuzes. Alle Teams gaben ihr Bestes und beeindruckten durch ihr Engagement und ihre bereits erworbenen Fähigkeiten.
Mittwoch: Exkursionen und praktische Erfahrungen
Am Mittwoch waren viele Teams unterwegs, um neue Erfahrungen zu sammeln. Sie besuchten die Rega, die Polizei und die Militärpolizei und erlebten hautnah, wie es ist, wenn ein Polizeihund im Einsatz ist. Es war uns wichtig, unseren Partnerorganisationen der Blaulichtorganisationen vorzustellen und den angehenden Sanitätern so wertvolle Einblicke zu ermöglichen.
Donnerstag: Großübung und Abschlussvorbereitungen
Das Lager neigt sich dem Ende zu. Die Lagerleitung war bereits intensiv damit beschäftigt, das Zusammenpacken zu organisieren, während das Kommunikationsteam das Lagerfoto erstellte – dieses Jahr in Form eines Kreuzes. Die letzten Ausbildungs- und Prüfungseinheiten fanden statt, gekrönt von einer grossen Übung für die Teams Huber Hotz und Guisan 3. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und Polizei unterstützten wir den Sanitätsdienst bei einem fiktiven Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Team Hefti betrieb dabei die Sanitätshilfestelle und behandelte rund 20 «Patienten».
Freitag: Abschluss und Aufräumen
Am Freitag liefen die letzten Ausbildungen und Prüfungen. Der vorletzte Tag des Lagers, an dem wir noch aktiv Erste Hilfe leisten konnten. Das Materialmagazin arbeitete auf Hochtouren, und das gesamte Feldteam war damit beschäftigt, Material zu inventarisieren und zurückzugeben sowie Zimmer und Räume zu reinigen.
Samstag: Abschied und Abreise
Der Samstag stand ganz im Zeichen des Abschieds. Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück wurden die Westen der Leiter abgegeben, und die Cars standen bereit, um die Teilnehmenden und viele der Leiter abzuholen.
Zum Schluss blieb noch ein kleiner Kreis von Leitern vor Ort, um die letzten Arbeiten abzuschließen und sicherzustellen, dass das Material, die Fahrzeuge und die Kaserne in einwandfreiem Zustand übergeben werden.
Wir danken allen Teilnehmenden, Leitenden, Firmen und Organisationen für die Unterstützung dieses wunderbaren Lagers. Die Schweiz ist nun ein Stück sicherer, da über 300 Jugendliche ihr Wissen in der Ersten Hilfe gefestigt haben oder sogar zum ersten Mal den Grundstein dafür legten. Mit Herzblut widmen wir uns diesem Ausbildungslager und freuen uns schon auf das nächste Jahr.